Podcasts

April 1st, 2010 No comments »

Podcasts kann man wunderbar nebenbei hören. Seit ich meinen iPod touch habe, geht das ganz auch um einiges komfortabler als mit meinem alten Handy, bei dem ich die Dateien vorher in feste Bitraten konvertieren und in zehnminütige Häppchen schneiden musste. Konsequenz aus dem hohen Podcast-Durchsatz war, dass ich inzwischen eine beachtliche Liste an Podcasts abonniert habe. Hier ein Überblick, bei dem ich versucht habe, ein bisschen nach meiner ganz persönlichen Präferenz zu sortieren. Die “guten” stehen oben. Aber auch die unteren sind natürlich nicht schlecht, sonst hätte ich sie nicht abonniert. :)

Ich bevorzuge Audio-Podcasts, denn man kann sie bei vielem nebenbei hören. Beim Aufräumen, Einkaufen, Einschlafen. Auf Fotorunden, Bastelorgien, Spaziergängen oder im Wartezimmer beim Arzt. Vieles wird kurzweiliger.

Audio-Podcasts:

Chaosradio Express: Der “Klassiker” von Tim Pritlove. Hier geht es viel um technische Themen, aber auch Kultur kommt nicht zu knapp dabei weg.
Bits und so: Ein Mac-Podcast, auf den ich wohl auch kaum eingehen muss, er ist in den iTunes-Charts meist recht weit oben zu finden.
Happy Shooting: Ein Fotopodcast mit Boris Nienke und Chris Marquardt. Hier wird locker über alles gesprochen, was mit Fotografie zu tun hat.
mobile Macs: Tim, Hukl und Max sprechen über das Mac-Themen, ganz ähnlich wie Bits und so. Lockere Runde, angenehm zu hören.
Die drei Vogonen: Ein eher unbekannter Podcast (99 bis 100 Hörer), auf den ich eher durch Zufall gestoßen bin. Ähnlich wie Bits und so eine Runde, die sehr Mac-lastig Nerd-Themen durchspricht. Hier gibt es mit dem “Deep thought” meist ein (nicht unbedingt Computer-)Thema, das den größten Teil des Podcasts in Anspruch nimmt. Sehr lustig.
The Lunatic Fringe / NSFW: Die Podcast-Reihe aus Tims Sammelsurium wird nur sporadisch mal um ein paar Themen erweitert. Vor allem aber enthält sie den NSFW-Podcast mit Holger Klein, einem großartigen Moderator, der auch den Montags-Blue-Moon auf Fritz moderiert. Der Blödel-Podcast ist für viele, viele Lacher gut.
Chaosradio:  Monatliche Sendung auf Radio Fritz mit Markus Richter und Gesprächspartnern aus dem CCC. Hier kann und soll angerufen und mitdiskutiert werden.
Radio Tux: Ein Podcast über Linux (Überraschung!). Nette Runde, die aktuelle Themen und Geräte anspricht und auch mal den ein oder anderen Gast hat. Hier gibt es mehrere Feeds, die man abonnieren kann.
Blue Moon: Die zweistündigen Sendungen auf Fritz (22-24Uhr) kann man sich nachher als Podcast anhören. Hier höre ich nicht alle Folgen, sondern picke mir die interessanten raus. Meist alle von Holgi und ein paar andere.
nSonic – der  Podcast: Der Podcast von Boris Nienke hat mal Mac-, mal Foto- mal andere Themen. Auch hier picke ich mir das Interessante heraus.
Klabautercast: Ein Podcast mir maha (Martin Hase), der über Themen der Piratenpartei redet. Hier habe ich erst eine Folge gehört.
Fnordfunk: Der Podcast des Chaos Computer Club Mainz bespricht ähnlich wie Chaosradio Express diverse Tech-Themen in jeweils einer Folge. Hierzu gibt es frei Musik zu hören.
/dev/radio: Ganz ähnlich wie beim Fnordfunk gibt es beim Podcast des CCC Ulm ein (Nerd-)Thema pro Folge, das besprochen wird.
hr2 – Der Tag: Die Sendung “Der Tag” des Hessischen Rundfunks wird unter eine CC-Lizenz gestellt und kann hier bequem nachgehört werden. Achtung: anspruchsvoll :)
Duden-Podcast: Hier steht die Sprache im Vordergrund. Mal geht es um Sprichwörter, mal um die korrekte Formulierung.
Bundesradio: Philip Banse und Tim Pritlove sprechen über Politik.


Video-Podcasts

Video-Podcasts finde ich weniger angenehm als Audio-Podcasts, fordern sie doch wesentlich mehr Aufmerksamkeit von mir. Aber ab und zu (zum Beispiel in der Bahn) hat man dann doch genug Zeit um hier mal reinzuschauen.

Quarks und Co.: Die großartige Sendung des WDR wir unter CC-Lizenz gestellt. Ranga Yogeshwar modierert die Wissensendung, die alle möglichen Themen abdeckt. Von der Milch über Impfungen bis zum Internet.
Railscasts: Hier geht es um “Ruby on Rails“. Um die Quellcode-Menge überblicken zu können, ist hier ein Video deutlich von Vorteil.

Außerdem schaue ich ab und zu in ein paar Aperture-Podcasts rein, um mal den ein oder anderen Trick zu lernen.

Aperture

März 25th, 2010 No comments »

Nachdem ich sowohl Aperture als auch Lightroom 3 (beta) gestestet habe, fiel meine Entscheidung nun auf das Apple-Produkt. Sowohl Lightroom als auch Aperture benötigen eine gewissen Einarbeitungszeit, aber bei ersterem fand ich persönlich das Benutzerinterface etwas verwirrend. Ich habe zum Beispiel keine Funktion gefunden, den zweiten Monitor zum Anzeigen des aktuellen Fotos zu nutzen. Unter Aperture war das kein Problem. Auch bei anderen Funktionen kam ich mit Aperture schneller zurecht.

Inzwischen ist die Arbeit mit Aperture etwas zäh geworden (MacBook Pro). Nach dem Import einer Fotosession von der Speicherkarte braucht es schon mal ein paar Minuten, bis alle Fotos geladen und eingepflegt wurden. Man kann Fotos zwar danach schnell durchschauen, aber da hier nur niedrig aufgelöste Versionen angezeigt werden, kann man die Schärfe der Bilder erst nach einiger Zeit beurteilen, wenn die Version neu gerechnet wurde. Insgesamt bin ich aber sehr zufrieden, eine Menge Arbeit wird mir gut abgenommen.

OSX + Qt + MySQL

Januar 23rd, 2010 No comments »

Nachdem ich einige Kombinationen durchprobiert habe, Qt mit MySQL-Unterstützung unter OSX zu installieren, habe ich nun die für mich angenehmste Methode gefunden. Das Problem liegt in der fehlenden MySQL-Unterstützung der Qt-Version, die man auf qt.nokia.com bekommt. Man kann den fehlenden Treiber dazukompilieren, aber da wollten mir die Header nicht gehorchen.

Nach einigem Hin und Her mit den Entwickler-Versionen von MySQL und Qt habe ich mich dann auf MacPorts umgestellt und beides über die Ports installiert. Wichtig ist hier natürlich, dass man “qt-mac” mit “+mysql” kompiliert. Nachdem ich noch Symlinks wie “mysql -> mysql5″ angelegt hatte, lief das auch schon ganz rund. Den Qt-Creator habe ich dann normal als .dmg bezogen und die Qt-Version unter /opt/local/bin/qmake eingetragen.

(Nicht mehr) Streifenfrei

Januar 21st, 2010 No comments »

Streifenfrei

Nach dem Kauf meines MacBook Pro hatte ich mit Darstellungsfehlern zu kämpfen. Im ersten Unwissen habe ich das auf das nicht so perfekte Display geschoben. Aber als ich dann auf ein paar Webseiten merkte, dass manche Farben einfach fehlten, machte mich das schon stutzig. Im Finder fehlten die alternierenden Hintergrundlinien während sie im Schatten der Fenster wieder sichtbar wurden.

Streifen

Interessanterweise tauchte der Fehler nicht immer auf, sonst hätte ich auf eine fehlerhafte Kalibrierung des Displays geschlossen. Dann merkte ich, dass der Fehler auch auf dem externen Monitor auftauchte. Google half mir nicht, da ich keine Ahnung hatte, nach was ich suchen konnte, um das Problem zu lösen. Ein Besuch beim lokalen Apple-Fachhändler gab mir zumindest Gewissheit, dass es kein modellabhängiges Problem ist.

Lösung des Problems: Neuinstallation. :)

GPGMail unter Snow Leopard

November 20th, 2009 No comments »

Das Mail unter OSX kein GPG unterstützt ist eine der größten Einschränkungen des Programms. Es gibt mit GPGMail eine Erweiterung, die leider längere Zeit nicht unter Snow Leopard lief. Wenn ich das richtig sehe, ist es zur Zeit auch immer noch so, was die aktuellste offizielle Version angeht.

Da ich nicht glauben konnte, dass es dort kein Interesse gibt, habe ich mich auf der Mailingliste des Plugins umgeschaut und tatsächlich eine aktuellere Version gefunden: 2.1.3 läuft auch unter Snow Leopard. Leider brachte ein Update auf 10.6.2 wieder Inkompatiblitäten mit sich und das Bundle wurde deaktiviert. Aber auch dazu findet sich eine Lösung auf der Mailingliste. Im Prinzip ist das Plugin weiterhin kompatibel, Mail weiß es nur nicht. Um nicht auf die nächste Version warten zu müssen, kann man die kompatiblen Versionen zum Paket hinzufügen:

Mail.app schließen und in der Konsole folgende Befehle ausführen:

$ cat /Applications/Mail.app/Contents/Info.plist |grep UUID -A 1
$ cat /System/Library/Frameworks/Message.framework/Resources/Info.plist |grep UUID -A 1

Dann GPGMail.mailbundle/Contents/Info.plist entweder mit einem Texteditor oder mit dem “Property List Editor” öffnen und die beiden neuen UUIDs hinzufügen. Danach natürlich das Bundle wieder in ~/Library/Mail/Bundles/ verschieben.

Konsolenmac

November 19th, 2009 No comments »

Als KDE-Nutzer bin ich, was das Terminal angeht, sehr verwöhnt. “Konsole” ist ein großartiges Programm. Das Terminal unter OSX ist zwar nicht wirklich schlecht, aber hat ein paar Macken, die die Arbeit unnötig erschweren. Zum Beispiel wird die Backspace-Taste nicht richtig abgebildet, so dass zum Beispiel mit SSH plötzlich der Backspace durch “Entfernen” ersetzt wird, er also in die andere Richtung löscht. Aktiviert man in den Optionen die “Entf.-Taste sendet ctrl-H”, funktioniert zwar SSH, aber Vim wird unkomfortabel. Nun kann man natürlich Vim gut umkonfigurieren, aber das Problem beschränkt sich ja nicht allein darauf.

Die Lösung: iTerm. Das kleine Open-Source-Programm bietet mir alle Funktionen, die ich brauche und die Backspace-Problematik hat sich damit erledigt. Das Programm nutzt Cocoa und lässt sich per AppleScript steuern.

Und nochmal: U-Parallelwelt

Oktober 25th, 2009 No comments »

Nach der kleinen Enttäuschung in der KDE-Welt dachte ich, ich wechsle mal in die Parallelwelt und installiere Ubuntu im “Original”. Die Installation selbst verlief wesentlich angenehmer und die Oberfläche wirkte zwar träge, wie man es von einer CD-Installation gewohnt ist, war aber nicht so übertrieben langsam. Die Installation schloss problemlos ab, nach dem ersten Start habe ich auf die “proprietäre Grafiktreiber installieren”-Meldung gewartet und ein Systemupdate durchgeführt. Hier kam der erste kleine Schnitzer zu Tage: Ich hatte während der Installation Grub deaktiviert, weil ich den über Gentoo selbst verwalte. Das Update wollte von mir aber Grub-Konfigurationsoptionen abfragen… das machte mich etwas skeptisch, wollte ich doch nicht, dass er mir doch noch meinen alten Bootloader killt. Die Nachfrage kam 3 mal, bis er dann den Neustart empfahl. Nach diesem berichtete er mir dann von dem Problem, dass sich Grub nicht konfigurieren ließ.

Als erste Amtshandlung (nach dem Installieren von ZSH und Vim) habe ich Rhythmbox ausprobiert. Nachdem ich den Musikordner zum Importieren ausgewählt hatte, fragte er mich, ob ich die MP3-Unterstützung nachinstallieren wolle. Passwort eingeben, bestätigen, fertig. Klappt gut. Einen Moment später kommt die nächste Nachfrage: AAC-Unterstützung holen? Klar. Zieht 24 Pakete nach? Na gut. Rhythmbox wartet so lange mit dem Import. Erstaunliche Integration.

Der zweite Monitor funktionierte wie bei Kubuntu auch weder von Anfang an, noch nach der Installation der NVidia-Treiber. Die Anzeigeoptionen verweisen auf das NVidia-Tool, mit dem ich den zweiten Monitor ohne Probleme dazuschalte. Schade, dass die Optionen nach einem Neustart verloren gehen. Bei einem “Save to X configuration file” stürzt das Tool ab. Das ist aber wohl eher NVidia in die Schuhe zu schieben.

Als nächstes fällt mir die Flash-Unterstützung ein. Ein Test auf Youtube zeigt mir, dass ich hier wohl manuell ran muss. Das ist kein großes Problem, wie sich herausstellt, denn eine Suche nach “Flash” im Paketmanager fördert “Ubuntu Restricted Extras” zu Tage, das meine Wünsche erfüllen sollte (stellt sich die Frage, ob zum Beispiel mein Vater ebenso wenig verwirrt wäre).

Als Instantmessenger steht nun Empathy zur Verfügung, der sich leicht Konfigurieren lässt, aber – wenn ich nicht etwas übersehen habe – keine Meta-Kontakte unterstützt.

Fazit: Als KDE-Nutzer kann ich noch nicht vorhersehen, auf welche speziellen Hürden ich stoßen werde. Ich bin aber motiviert, mir Gnome mal (wieder) etwas genauer anzusehen und als Alternative zu meinem Gentoo-KDE-Live auf Herz und Nieren zu prüfen. Die Vorteile von Ubuntu (wenig Prügeleien mit Interna) müssen sich nun gegen die Nachteile (weniger Konfigurierbarkeit) beweisen.

Ausflug ins U-Land

Oktober 25th, 2009 1 comment »

Da ich immer mal wieder die Hoffnung habe, dass ich ein System bekommen kann, dass so wie es ist für mich passt, habe ich mal die neue Kubuntu-Version heruntergeladen. Noch ist sie zwar nicht offiziell raus, aber die meisten Patches sollten nun wohl schon da sein, viel kann sich nicht mehr ändern.

Die Installation  sah auf den ersten Blick ganz hübsch aus, stellte sich aber dann als sehr träge heraus. Ob das an meinem vielleicht langsamen CD-Laufwerk liegt, kann ich nicht sagen, aber etwas mehr Daten im voraus zu laden hätte dem sicher Abhilfe geleistet.

Der erste Systemstart führt mich auf einen nicht ungewohnt aussehenden KDE-Desktop. Aber die ersten Unterschiede zum “originalen” KDE fielen mir schnell auf. Das Startmenü ändert die Kategorien nur auf Mausklick, nicht schon bei “Mouseover”. Konquerors Startseite ist abgespeckt, hat aber ein Google-Feld bekommen. Naja, Kleinigkeiten soweit. Beim ersten Start schlägt Konqueror vor, einige Plugins nachzuinstallieren. Dabei sind MP3-Unterstützung, Flash und weitere, die man jeweils einzeln (ab-)wählen kann. Leider stürzte das Programm nach der Eingabe meines Passworts ab. Also erstmal ein Softwareupdate anstoßen (“You have 126 neue Updates.”).

Schade ist, dass er meinen zweiten Monitor nicht erkannt hat. Nun gut, standardmäßig sind die Nvidia-Treiber auch nicht aktiv, dass kann man aber auf Vorschlag hin gleich ändern. Leider hilft das dann auch nicht viel.

Auch nach dem Softwareupdate will das Skript mir keine MP3-Unterstützung installieren. Konqueror ruft eine falsche Seite auf, wenn man Suchbegriffe direkt in die Suchleiste eingibt und produziert damit bei Google eine Fehlermeldung. Auf den ersten Blick scheint in der Webkürzel-Einstellung alles korrekt, auf den zweiten Blick fällt auf, dass es zwei Einträge für “Google” gibt. Das Wechseln auf den zweiten Eintrag hat das Problem gefixt.

Der erste Start von Kopete startet automatisch Akonadi und dieses wiederum zeigte einen Statusbericht an, der einige Fehler enthielt. Leider konnte ich ihn mir nicht genauer ansehen, da er sich automatisch nach ca. 2-3 Sekunden wieder schloss. Nicht ganz Fehlerfrei war auch meine erste Erfahrung mit Kontact, das beim Beenden einen Absturz wagte.

Amarok spielte natürlich erst einmal keine MP3-Dateien ab. Der Assistent, der dies nachinstallieren soll, weigerte sich, bis ich alle Pakete bis auf den MP3-Kram abwählte. Leider weigerte sich Amarok auch nach einem Neustart beharrlich, MP3-Dateien abzuspielen.

Fazit: Schade. Ich hatte mir mehr von der neuen Kubuntu-Version erhofft. Ich selbst werde die Fehler alle beheben können, aber Neueinsteigern kann ich Karmic Koala leider nicht empfehlen. Bleibt zu hoffen (und ich gehe stark davon aus), dass die Gnome-Version nicht solch gravierende Mängel zeigt.

Ruby-Geschwindigkeit

Oktober 19th, 2009 No comments »

Für ein Softwareprojekt wollte ich, um den Code lesbar zu halten, auf OpenStruct setzen. Leider wurde das Skript dadurch sehr langsam. Für den einen Teil des Projektes ist das nicht so tragisch, der Webserver-Teil sollte dann aber doch etwas Geschwindigkeit zeigen. Um mir einen Überblick über die Unterschiede zu verschaffen, habe ich mal ein paar Zeilen zusammengehackt.

Um es gleich vorwegzunehmen, diese Tests sind nicht mehr als ein grober Überblick und kein sinnvoller Geschwindigkeitsvergleich zwischen den Datentypen!

Als erstes habe ich mal 1000 Arrays erstellt, die ich mit je 1000 Zufallszahlen gefüttert habe. Diese Methode ist schnell, aber recht unübersichtlich, wenn man verschiedene Daten und nicht nur Zahlen hat.

a = []
1000.times do |i|
  b = []
  1000.times do
    b << rand(100)
  end
  a << b
end

Das ganze mit OpenStruct sah bei mir dann so aus:

require 'ostruct'
a = OpenStruct.new
a.b = []
100000.times do
  b = OpenStruct.new
  b.eins = 1992
  b.zwei = 1283
  b.drei = 3827
  b.vier = 2321
  b.fuenf = 1234
  b.sechs = 1992
  b.sieben = 1283
  b.acht = 3827
  b.neun = 2321
  b.zehn = 1234
  a.b << b
end

Das erste Skript läuft bei mir in 0,8 Sekunden durch, die zweite Version braucht 445 Sekunden, also knapp siebeneinhalb Minuten. Da ich mit ähnlichen Datenmengen hantieren muss, ist das Ganze nicht mehr praktikabel.

Update: Ich habe statt des OpenStruct-Objekts nun noch eine eigene Klasse getestet. Ein klein wenig mehr Arbeit, aber dafür ist der Code leserlich und die Geschwindigkeit ist auch sehr hoch. Das Skript lief in 1.2 Sekunden durch.

class Collector
 attr_accessor :a

 def initialize
 @a = []
 end
end

class MyClass
 attr_accessor :eins, :zwei, :drei, :vier, :fuenf, :sechs, :sieben, :acht, :neun, :zehn
end

a = Collector.new
100000.times do
 b = MyClass.new
 b.eins = 1992
 b.zwei = 1283
 b.drei = 3827
 b.vier = 2321
 b.fuenf = 1234
 b.sechs = 1992
 b.sieben = 1283
 b.acht = 3827
 b.neun = 2321
 b.zehn = 1234
 a.a << b
end

Kluges Schlafen

Oktober 19th, 2009 No comments »

Nur eine kleine Erwähnung am Rande: Ich habe mich eine Zeit lang gefragt, wieso es so lange dauert, bis mein MacBook in den StandBy geht. Bisher hatte ich aber nicht das Bedürfnis, mich damit eingehender zu befassen. Dann habe ich bei… hmm… entweder Bits und so oder MobileMacs den Tipp bekommen, das SmartSleep dort Abhilfe schafft.

Das “Problem”: Damit das MacBook auch nach langen Zeiten ohne Stromkabel wieder aufwacht, speichert es den RAM-Inhalt auf die Festplatte und geht dann in den Suspend-To-RAM. Das dauert natürlich etwas, gibt aber mehr Sicherheit. Wenn man wie ich das MacBok aber häufig nur zwischen Uni und zu Hause hin und herbewegt, ist es etwas unpraktisch, jedesmal warten zu müssen, bis man es sicher einpacken kann.

SmartSleep richtet sich in der Systemsteuerung ein und ermöglich es, einen Schwellwert der Akkuladung anzugeben, ab dem der RAM-Inhalt auch auf die Festplatte geschrieben wird. Steht mehr Energie zur Verfügung, geht das MacBook einfach direkt in den StandBy.