Plenoptische Fotografie

23 Juni 2011 von Gerrit Keine Kommentare »

Durch die aktuellen Berichte über eine neue (geplante) Kamera, die das nachträgliche Fokussieren am Rechner erlaubt, habe ich mir mal angeschaut, wie das ganze überhaupt funktioniert.

Worum geht es?

Mit der Kamera nimmt man ein Bild auf und kann nachher am Computer einen Punkt wählen, auf den fokussiert werden soll. Es kann also ein Objekt im Nachhinein noch scharf und freigestellt werden. Alternativ kann das Bild auch über den gesamten Bereich scharf sein.

Wie funktioniert das?

Damit die Fokussierung im Nachhinein funktioniert, muss zusätzlich zu jedem “Lichtstrahl” neben seiner Intensität und Farbe seine Richtung gespeichert werden. Das ist kein so triviales Unterfangen. Die erste Idee, das zu bewerkstelligen, wäre vielleicht, den Lichtstrahl an zwei Punkten einzumessen. Eine Gerade im Raum ist durch zwei Punkte genau festgelegt. Leider funktioniert das für Photonen, die einzelnen Lichtquanten, nicht. Eine Messung des Photon würde es vernichten oder zumindest streuen, also in seiner Bahn ablenken. Dann könnte man keine zweite Messung machen. Außerdem sind Photoen ununterscheidbar. Das heißt, wenn man in Ebene 1 ein Photon misst, kann man in Ebene 2 nicht sagen, ob es sich tatsächlich um dasselbe Photon handelt.

Eine zweite Idee ist, für jeden Bildpunkt eine Mikrolinse zu benutzen, die den Lichtstrahl abhängig von seinem Einfallswinkel auf einen anderen Teil des Sensors wirft.

 

Diese Teile des Sensors dürfen sich nicht überschneiden, man muss also für jede Linse einen Teil des Sensors exklusiv reservieren. Damit reduziert sich die Auflösung der Kamera auf die Anzahl der Mikrolinsen beziehungsweise durch die Anzahl der Bildpunkte, die eine Mikrolinse auf dem Sensor reserviert bekommt. Da die Anzahl der Sensorpunkte, die eine Mikrolinse zur Verfügung hat, die Auflösung der Winkelmessung bestimmt und damit indirekt die Auflösung der Tiefeninformation. Je genauer man also später Fokussieren möchte, desto weniger Auflösung hat man im Bild. Das scheint sich auch aus den Berichtenzu bestätigen. Heise Online schreibt “Megapixel-Rekorde bricht der Prototyp zwar noch nicht, ein äußerst interessanter Ansatz ist die Light-Field-Kamera aber allemal.” und auch auf der Hersteller-Seite lassen sich bisher keine Hinweise auf die Auflösung finden.

Wikipedia beschreibt die plenoptische Kamera noch etwas genauer.

Der Ansatz funktioniert auch anders herum: Adobe entwickelt eine 100MPixel-Kamera, die aus 19 Linsen besteht, die also jeweils ein 5,2MPixel-Bild der Szene erstellen. Jedes Bild ist anders fokussiert und zusammen liefern sie die 3D-Informationen.

Anwendung

Für mich ist die Kamera uninteressant, die geringe Auflösung macht den Vorteil zunichte. Bei so kleinen Bildern sind selbst leicht defokussierte Bilder meiner DSLR noch scharf. In der Industrie werden solche Kamera anscheinend für Geräte genutzt, die Objekte erkennen müssen. Hier ist die Technik sinnvoll, da direkt ein 3D-Bild der Kamerasicht erstellt wird.

Unison leise bekommen

30 Januar 2011 von Gerrit Keine Kommentare »

Auf meinem selbst eingerichteten NAS sollte unison täglich ein Verzeichnis auf eine andere Platte synchronisieren. Damit ich nicht ständig neue Mails mit Statusmeldungen bekomme, hatte ich auf die Option “-silent” gesetzt, “print nothing (except error messages)”. Leider hat unison eine etwas merkwürdige Vorstellung von “error message”, ich bekam nämlich Mails mit dem Inhalt “Connected [//server//data1/Wichtiges -> //server//data2/Wichtiges]“. Diese Nachricht wird auf stderr ausgegeben. Es scheint keine spezifische Lösung für das Problem zu geben, als habe ich die Fehlerausgabe auf die Standardausgabe umgeleitet und dann die Meldung “rausgegrept”:

unison [...] 2>&1 | grep -v "Connected"

Kopfhörer reparieren

12 Januar 2011 von Gerrit 3 Kommentare »

Vor ein paar Tagen sind meine Apple-Kopfhörer mal wieder an einem Kabelbruch am Stecker verreckt und diesmal konnte mich mein inzwischen abgelaufenes Apple Care nicht retten. Um ein klein wenig Geld zu sparen (neu für 30€) habe ich mich dann heute hingesetzt und ein bisschen gelötet. Wer schon mal einen Lötkolben in der Hand hatte (und ihn auch benutzt hat) sollte das eigentlich hinbekommen.

Als erstes habe ich den Stecker mit einem Saitenschneider abgetrennt und das Kabel abisoliert. Dabei kommen 4 Litzen zum Vorschein: Rot, grün, rot-grün und einfach kupferfarben. Rot und kupferfarben sind Signal und Masse für den rechten, grün und rot-grün Signal und Masse für den linken Kopfhörer. Wenn man einen neuen Stecker anlötet, müssen der Kupferdraht und der rot-güne also zusammen an die Masse gelötet werden. Am Klinkenstecker ist übrigens die Spitze das linke Signal, in der Mitte ist das rechte Signal und hinten ist die Masse.

Jetzt sollte man nur noch vergessen etwaige Ringe vorher auf das Kabel zu ziehen, dann kann man die Litzen festlöten und schon hat man wieder funktionierende Kopfhörer. Nicht schön, aber sie funktionieren. Um die Zugentlastung etwas zu verbessern habe ich normalen Haushaltskleber in die Öffnung des Steckers gedrückt, bevor ich ihn zugeklappt habe. Ob das ganze hält, werde ich wohl in den nächsten Tagen sehen. Mit 27 Cent habe ich dann aber nicht all zu viel Geld für den Stecker aus dem Fenster geworfen.

Update

Heute musste ich den Stecker wechseln, da der alte inzwischen gebrochen war. Die Lötstellen sahen noch gut aus, ich vermute, dass der Stecker selbst das Problem war. Die Laschen zum Anlöten der Kabel sind innen gebrochen und haben damit einen Wackelkontakt verursacht. Der neue Stecker ist leider gleicher Bauart, wenn er ebenfalls brechen sollte, bestelle ich mal etwas teurere. Besser gesagt, das habe ich schon getan. Mal sehen, ob Neutrik seinem Ruf gerecht wird.

USB und Ruby

19 Dezember 2010 von Gerrit Keine Kommentare »

Heute habe ich mich erstmals mit dem Ansprechen des USB-Ports beschäftigt. Dabei bin ich gleich auf ein paar Probleme gestoßen und auch wenn ich bei weitem noch nicht alle gelöst habe, teile ich mal meinen Fortschritt mit.

Installation von ruby-usb

Der einfache Weg über “gem install ruby-usb” war mir hier unter OSX leider verwehrt und so habe ich mich an an einem Artikel von jedi.be entlang gehangelt. Um es kurz zu fassen:

Als erstes wird die libusb-compat benötigt (leider funktioniert ruby-usb nicht mit libusb 1.0):

sudo port install libusb-compat

Auf der verlinkten Seite wird noch ein SVN-Repo angegeben, ruby-usb ist aber inzwischen per git zu bekommen:

git clone https://github.com/akr/ruby-usb.git

Dann editiert man im neuen Verzeichnis ruby-usb die Datei extconf.rb, so dass sie folgendes enthält:

require 'mkmf'
find_header("usb.h", "/opt/local/include")
find_library("usb", nil, "/opt/local/lib")
have_library("usb", "usb_init")
create_makefile('usb')

Über

ARCHFLAGS="-arch i386" ruby extconf.rb

wird jetzt ein Makefile erstellt. Dabei ist die Variable ARCHFLAGS wichtig, damit ruby-usb später nicht mit Fehlermeldungen abbricht. Vor dem “make install” sollte man noch schnell die Datei “lib/usb.rb” editieren und der Zeile

rescue Errno::EPIPE, Errno::EFBIG, Errno::EPERM

ein “, Errno::ERANGE” anhängen, also sieht sie dann so aus:

rescue Errno::EPIPE, Errno::EFBIG, Errno::EPERM, Errno::ERANGE

Testen

Nach der Installation kann man mit irb testen, ob alles funktioniert hat:

ksun@Shari ruby-usb :)  % irb
> require 'usb'
=> true
> require 'pp'
=> true
> pp USB.devices
[...]

Das einfache Abfragen von ein paar Grunddaten der Geräte ist nicht so schwer. Mit Hilfe der API kann man sich ein kleines Skript schreiben, dass ein bisschen pollt und schauen, wie weit man kommt. Wenn ich mehr herausgefunden habe, werde ich einen weiteren Artikel schreiben.

Baustrahler

24 November 2010 von Gerrit Keine Kommentare »

Seit schon recht langer Zeit nutze ich einen Baustrahler als Schlafzimmerbeleuchtung. Nicht das romantischste Licht, aber hell ist es. Um Abends mal die richtigen Klamotten zu finden reicht es dann schon aus.

Neulich merkte ich, dass das Licht immer dunkler wurde und um den Verfall des Lichts zu dokumentieren machte ich ein paar Fotos der Halogen-Glühbirne.

Als ich dann Nachts das Licht ausschaltete, sah ich, dass die Fassung noch ca. eine Minute nachglühte. Auf den Fotos war das schon zu sehen:

Am nächsten Tag konnte ich die Lampe nicht mehr einschalten also nahm ich sie dann mal genauer in Augenschein. Die Glühbirne war kaputt.

Die Fassung sah auch nicht viel besser aus, dort ist Metall und Glas festgeschmolzen. Ich denke, ich brauche einen neuen Baustrahler. Oder besser: ich bestelle gleich mal richtige Lampen.

Podcasts

1 April 2010 von Gerrit Keine Kommentare »

Podcasts kann man wunderbar nebenbei hören. Seit ich meinen iPod touch habe, geht das ganz auch um einiges komfortabler als mit meinem alten Handy, bei dem ich die Dateien vorher in feste Bitraten konvertieren und in zehnminütige Häppchen schneiden musste. Konsequenz aus dem hohen Podcast-Durchsatz war, dass ich inzwischen eine beachtliche Liste an Podcasts abonniert habe. Hier ein Überblick, bei dem ich versucht habe, ein bisschen nach meiner ganz persönlichen Präferenz zu sortieren. Die “guten” stehen oben. Aber auch die unteren sind natürlich nicht schlecht, sonst hätte ich sie nicht abonniert. :)

Ich bevorzuge Audio-Podcasts, denn man kann sie bei vielem nebenbei hören. Beim Aufräumen, Einkaufen, Einschlafen. Auf Fotorunden, Bastelorgien, Spaziergängen oder im Wartezimmer beim Arzt. Vieles wird kurzweiliger.

Audio-Podcasts:

Chaosradio Express: Der “Klassiker” von Tim Pritlove. Hier geht es viel um technische Themen, aber auch Kultur kommt nicht zu knapp dabei weg.
Bits und so: Ein Mac-Podcast, auf den ich wohl auch kaum eingehen muss, er ist in den iTunes-Charts meist recht weit oben zu finden.
Happy Shooting: Ein Fotopodcast mit Boris Nienke und Chris Marquardt. Hier wird locker über alles gesprochen, was mit Fotografie zu tun hat.
mobile Macs: Tim, Hukl und Max sprechen über das Mac-Themen, ganz ähnlich wie Bits und so. Lockere Runde, angenehm zu hören.
Die drei Vogonen: Ein eher unbekannter Podcast (99 bis 100 Hörer), auf den ich eher durch Zufall gestoßen bin. Ähnlich wie Bits und so eine Runde, die sehr Mac-lastig Nerd-Themen durchspricht. Hier gibt es mit dem “Deep thought” meist ein (nicht unbedingt Computer-)Thema, das den größten Teil des Podcasts in Anspruch nimmt. Sehr lustig.
The Lunatic Fringe / NSFW: Die Podcast-Reihe aus Tims Sammelsurium wird nur sporadisch mal um ein paar Themen erweitert. Vor allem aber enthält sie den NSFW-Podcast mit Holger Klein, einem großartigen Moderator, der auch den Montags-Blue-Moon auf Fritz moderiert. Der Blödel-Podcast ist für viele, viele Lacher gut.
Chaosradio:  Monatliche Sendung auf Radio Fritz mit Markus Richter und Gesprächspartnern aus dem CCC. Hier kann und soll angerufen und mitdiskutiert werden.
Radio Tux: Ein Podcast über Linux (Überraschung!). Nette Runde, die aktuelle Themen und Geräte anspricht und auch mal den ein oder anderen Gast hat. Hier gibt es mehrere Feeds, die man abonnieren kann.
Blue Moon: Die zweistündigen Sendungen auf Fritz (22-24Uhr) kann man sich nachher als Podcast anhören. Hier höre ich nicht alle Folgen, sondern picke mir die interessanten raus. Meist alle von Holgi und ein paar andere.
nSonic – der  Podcast: Der Podcast von Boris Nienke hat mal Mac-, mal Foto- mal andere Themen. Auch hier picke ich mir das Interessante heraus.
Klabautercast: Ein Podcast mir maha (Martin Hase), der über Themen der Piratenpartei redet. Hier habe ich erst eine Folge gehört.
Fnordfunk: Der Podcast des Chaos Computer Club Mainz bespricht ähnlich wie Chaosradio Express diverse Tech-Themen in jeweils einer Folge. Hierzu gibt es frei Musik zu hören.
/dev/radio: Ganz ähnlich wie beim Fnordfunk gibt es beim Podcast des CCC Ulm ein (Nerd-)Thema pro Folge, das besprochen wird.
hr2 – Der Tag: Die Sendung “Der Tag” des Hessischen Rundfunks wird unter eine CC-Lizenz gestellt und kann hier bequem nachgehört werden. Achtung: anspruchsvoll :)
Duden-Podcast: Hier steht die Sprache im Vordergrund. Mal geht es um Sprichwörter, mal um die korrekte Formulierung.
Bundesradio: Philip Banse und Tim Pritlove sprechen über Politik.


Video-Podcasts

Video-Podcasts finde ich weniger angenehm als Audio-Podcasts, fordern sie doch wesentlich mehr Aufmerksamkeit von mir. Aber ab und zu (zum Beispiel in der Bahn) hat man dann doch genug Zeit um hier mal reinzuschauen.

Quarks und Co.: Die großartige Sendung des WDR wir unter CC-Lizenz gestellt. Ranga Yogeshwar modierert die Wissensendung, die alle möglichen Themen abdeckt. Von der Milch über Impfungen bis zum Internet.
Railscasts: Hier geht es um “Ruby on Rails“. Um die Quellcode-Menge überblicken zu können, ist hier ein Video deutlich von Vorteil.

Außerdem schaue ich ab und zu in ein paar Aperture-Podcasts rein, um mal den ein oder anderen Trick zu lernen.

Aperture

25 März 2010 von Gerrit Keine Kommentare »

Nachdem ich sowohl Aperture als auch Lightroom 3 (beta) gestestet habe, fiel meine Entscheidung nun auf das Apple-Produkt. Sowohl Lightroom als auch Aperture benötigen eine gewissen Einarbeitungszeit, aber bei ersterem fand ich persönlich das Benutzerinterface etwas verwirrend. Ich habe zum Beispiel keine Funktion gefunden, den zweiten Monitor zum Anzeigen des aktuellen Fotos zu nutzen. Unter Aperture war das kein Problem. Auch bei anderen Funktionen kam ich mit Aperture schneller zurecht.

Inzwischen ist die Arbeit mit Aperture etwas zäh geworden (MacBook Pro). Nach dem Import einer Fotosession von der Speicherkarte braucht es schon mal ein paar Minuten, bis alle Fotos geladen und eingepflegt wurden. Man kann Fotos zwar danach schnell durchschauen, aber da hier nur niedrig aufgelöste Versionen angezeigt werden, kann man die Schärfe der Bilder erst nach einiger Zeit beurteilen, wenn die Version neu gerechnet wurde. Insgesamt bin ich aber sehr zufrieden, eine Menge Arbeit wird mir gut abgenommen.

OSX + Qt + MySQL

23 Januar 2010 von Gerrit Keine Kommentare »

Nachdem ich einige Kombinationen durchprobiert habe, Qt mit MySQL-Unterstützung unter OSX zu installieren, habe ich nun die für mich angenehmste Methode gefunden. Das Problem liegt in der fehlenden MySQL-Unterstützung der Qt-Version, die man auf qt.nokia.com bekommt. Man kann den fehlenden Treiber dazukompilieren, aber da wollten mir die Header nicht gehorchen.

Nach einigem Hin und Her mit den Entwickler-Versionen von MySQL und Qt habe ich mich dann auf MacPorts umgestellt und beides über die Ports installiert. Wichtig ist hier natürlich, dass man “qt-mac” mit “+mysql” kompiliert. Nachdem ich noch Symlinks wie “mysql -> mysql5″ angelegt hatte, lief das auch schon ganz rund. Den Qt-Creator habe ich dann normal als .dmg bezogen und die Qt-Version unter /opt/local/bin/qmake eingetragen.

(Nicht mehr) Streifenfrei

21 Januar 2010 von Gerrit Keine Kommentare »

Streifenfrei

Nach dem Kauf meines MacBook Pro hatte ich mit Darstellungsfehlern zu kämpfen. Im ersten Unwissen habe ich das auf das nicht so perfekte Display geschoben. Aber als ich dann auf ein paar Webseiten merkte, dass manche Farben einfach fehlten, machte mich das schon stutzig. Im Finder fehlten die alternierenden Hintergrundlinien während sie im Schatten der Fenster wieder sichtbar wurden.

Streifen

Interessanterweise tauchte der Fehler nicht immer auf, sonst hätte ich auf eine fehlerhafte Kalibrierung des Displays geschlossen. Dann merkte ich, dass der Fehler auch auf dem externen Monitor auftauchte. Google half mir nicht, da ich keine Ahnung hatte, nach was ich suchen konnte, um das Problem zu lösen. Ein Besuch beim lokalen Apple-Fachhändler gab mir zumindest Gewissheit, dass es kein modellabhängiges Problem ist.

Lösung des Problems: Neuinstallation. :)

GPGMail unter Snow Leopard

20 November 2009 von Gerrit Keine Kommentare »

Das Mail unter OSX kein GPG unterstützt ist eine der größten Einschränkungen des Programms. Es gibt mit GPGMail eine Erweiterung, die leider längere Zeit nicht unter Snow Leopard lief. Wenn ich das richtig sehe, ist es zur Zeit auch immer noch so, was die aktuellste offizielle Version angeht.

Da ich nicht glauben konnte, dass es dort kein Interesse gibt, habe ich mich auf der Mailingliste des Plugins umgeschaut und tatsächlich eine aktuellere Version gefunden: 2.1.3 läuft auch unter Snow Leopard. Leider brachte ein Update auf 10.6.2 wieder Inkompatiblitäten mit sich und das Bundle wurde deaktiviert. Aber auch dazu findet sich eine Lösung auf der Mailingliste. Im Prinzip ist das Plugin weiterhin kompatibel, Mail weiß es nur nicht. Um nicht auf die nächste Version warten zu müssen, kann man die kompatiblen Versionen zum Paket hinzufügen:

Mail.app schließen und in der Konsole folgende Befehle ausführen:

$ cat /Applications/Mail.app/Contents/Info.plist |grep UUID -A 1
$ cat /System/Library/Frameworks/Message.framework/Resources/Info.plist |grep UUID -A 1

Dann GPGMail.mailbundle/Contents/Info.plist entweder mit einem Texteditor oder mit dem “Property List Editor” öffnen und die beiden neuen UUIDs hinzufügen. Danach natürlich das Bundle wieder in ~/Library/Mail/Bundles/ verschieben.